Dienstag, 7. Januar 2014

Fjördland - Southland

Unser erster Stop war der Lake Monowai, schon die Zufahrt über Hängebrücken und wilde Flüsse war wunderschön. Man merkt auch gleich, dass man im Regenwald ist - viel Niederschlag sollte es die nächsten Tage geben...
Weiter ging es für uns nach Te Anau, wo wir in einer kleinen Hütte Heiligabend bei Bratwurst und Rotwein verbracht haben. Leider war unser Aufenthalt in der Hütte nicht ganz so entspannt, da wir über die Weihnachtsfeiertage zu einer kleinen Mehrtageswanderung aufgebrochen sind, haben wir bis Mitternacht unsere Rucksäcke gepackt.

Am 1. Weihnachtstag ging es ca. 20km durch den Regenwald bis zu unserem ersten Camp. Ein einziger grüner Wunderwald mit vielen Kronenfarnen, Moos bewachsenen Bäumen und Flechten war zu durchqueren. Zwei Weihnachtsmänner sind uns ebenfalls entgegengekommen. Auf dem Zeltplatz am Lagerfeuer haben wir Amerikaner getroffen, die auch eine alternative Weihnachtsplanung hatten (Flitterwochen!). Als der Regen stärker wurde, haben sich alle in ihre Zelte verkrochen und es dauerte gar nicht lange, bis ein Kiwi-Pärchen vor den Zelten Krach gemacht hat. Die Männchen sind eindeutig die besseren Sänger...






Der 2. Weihnachtstag startete mit dem Zusammenpacken eines nassen Zeltes und einem Aufstieg von 1000m auf den Kamm. Es ging durch einen Nebelwald immer nach oben der Sonne entgegen. Doch oben angekommen schaute sie nur hin und wieder durch ein Wolkenloch. Eine alpine Spot - Beleuchtung auf umliegende Berge und Seen für wenige Sekunden, dann war alles wieder zugezogen. Sehr mystisch... Steff wollte den höchsten Gipfel unserer Wanderung, den Mt. Luxmore, auch noch erklimmen. In 1392m bot sich ein einziges Nebelmeer und der erhoffte Ausblick blieb uns verborgen. Immer weiter ging es auf dem Kamm entlang bis zum anderen Ende und dann wieder hinunter. Nach ca. 23km hatten wir am Lake Te Anau unser zweites Camp erreicht. Den Nebel hatten wir auch hinter uns gelassen. Nach einem erfrischendem Bad im See bei ca. 10 Grad Wassertemperatur hatten wir einen schönen Sonnenuntergang.






Am letzten Tag unserer Wanderung hat uns das schönste Sommerwetter geweckt. Strahlender Sonnenschein und blauer Himmel haben auch Stefanie zum Baden verleitet. Wir haben am Strand entspannt und die Sonne genossen. Die Neuseeländer sind mit ihren Booten über den See gefahren und alle haben den kurzen Anflug von Sommer genossen. Es dauerte nicht lange da kam auch unser Flitterwochenpärchen vom Berg, die auf der letzten Hütte vor dem Abstieg geschlafen hatten. Zusammen gönnten wir uns dann zurück in der Zivilisation erstmal einen sonnigen Snack.

Für die nächsten Tage hatten wir uns etwas Entspannung vorgenommen. So ging es auf der Milford Road, nach einer Nacht am Fluss, zum Milford Sound. Dort haben wir eine kleine Morgenkreuzfahrt mit Frühstück unternommen und die Fjördlandschaft bewundert. Steile Felswände ragen aus dem Wasser in den Himmel, schneebedeckte Berge runden das Panorama ab und am Ufer liegt der eine oder andere Seelöwe :)







Auf dem Rückweg nach Te Anau haben wir bei mehreren Wasserfällen halt gemacht, das klare Wasser der Flüsse bestaunt und die unberührte Natur auf uns wirken lassen. Zur Nacht ging es nochmal in die Weihnachtshütte und am nächsten Morgen zur nächsten kleinen Kreuzfahrt über den Lake Manapouri und durch den Doubtful Sound. Der Doubtful Sound verwöhnte uns wieder mit strahlender Sonne und einem fantastischem Bergpanorama, Wasserfällen und Seelöwen. 80% des Jahre ist diese Schönheit in Wolken verborgen. Auf dem Rückweg waren wir schon ganz schön müde, doch der Free Coffee hat uns wiederbelebt ;)
















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