Samstag, 11. Januar 2014

Abel Tasman Track - Picton

Auf zum Wandern hieß es. Steff etwas verschnupft und leichte Halsprobleme war zwar nicht so begeistert. Die Camps für unsere Wandertour waren aber alle schon vorgebucht und so haben wir uns doch entschlossen unsere 4 Tageswanderung, natürlich wieder mit Zelt anzutreten. Doch von Westport mussten wir noch nach Mnahau fahren, was sich als länger als erwartet herausstellt. Am Nachmittag ging es aber endlich los. Das Wetter war für neuseeländische Verhältnisse „alright“ (bewölkt, aber kein Regen). Doch kaum hatten wir die ersten Schritte gemacht setzte der schöne „drizzel“ (Niesel ein). Die Etappe dauerte 4h und der „drizzel war ein ständiger Begleiter. Angekommen und das Zelt aufgebaut wechselte der „drizzel zu Regen, der in unterschiedlicher Stärke die ganze Nacht andauerte. Man kann nicht immer Glück mit dem Wetter haben...
Völlig genervt vom Regen, der am morgen tatsächlich etwas weniger wurde, habe ich mich bei völlig grauer Umgebung auf zum Ranger gemacht. Der sprach von Wetterbesserung zum Mittag, für mich sah alles nur grau aus. Doch irgendwann gegen elf hörte es komplett auf zu regenen und die Sonne zeigte sich, der blaue Himmel war in Abschnitten zu erahnen. Also doch wieder Glück gehabt. Bis eins haben wir erstmal alles getrocknet und dann ging es bei schönstem Sommerwetter zur zweiten Etappe. Türkisblaues Meer, paradisische Buchten und unberührter Wald begleiteten uns. Das zweite Camp lag direkt am Strand, den wir auch glich zum Kochen auserkoren hatten. Bei wolkenfreiem Himmel hatten wir noch einen wunderschönen Sternenhimmel über uns.
Der dritte Tag startete sehr früh, da eine Passage auf dem Weg lag die nur bei Ebbe zu meistern war und so unseren Startpunkt festlegte. Es war seit langem der erste Tag komplett ohne Regen. Wieder führte uns der Weg an zahlreichen Buchten vorbei bis zu einem Camp direkt am Strand, an dem wir im Sonnenuntergang unser Abendbrot gekocht haben. Um die Romantik etwas zu bremsen, es gab nur Tütennudeln :( und den Wein hatten wir auch vergessen. Die Buchten nutze ich mehrmals für ein kühles Bad und eine kleine Pause.

Am vierten Tag begrüßte uns das altbekannte Grau und es dauerte nicht lange bis unser Freund der „drizzel“ einsetzte. Das unser Boot zum Ausgangspunkt aber eh erst am Nachmittag ging haben wir noch etwas im Zelt entspannt. In einer kurzen „drizzel“ Unterbrechung alles zusammen geräumt uns uns zum Boot begeben. Da hat es natürlich wieder „gedrizzelt“.

 Die Wanderung war sehr schön.


In Nelson unserem vorletztem Stop auf der Südinsel hatten wir ein schönes Zimmer und haben die kulinarischen Möglichkeiten erkundet. Der letzte Stop führte uns zu den Malbourough Sounds bevor es mit der Fähre von Picton nach Wellington ging.

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1 Kommentar:

  1. Sehr interessant wie der Abel Tasman bei schönem Wetter aussieht - inklusive wunderbarem Sonnenuntergang. Gut zu wissen ;-)

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