Dienstag, 9. Juli 2013

Fleisch und adios Buenos Aires

Ja, die letzten Tage in Buenos Aires war das Wetter ziemlich trüb und kalt - also hatten wir viel Zeit um uns Argentinien kulinarisch zu nähern und viel und gut zu essen! Viele verschieden gefüllte Teigtaschen und herzhafte "Torten" haben wir ja schon gekostet. Es gibt auch viele Eintöpfe/Aufläufe (cazuelas) mit wirklich interessanten Kombinationen, zum Beispiel Spinat+Kürbis+Käse.  Am besten aber ist - natürlich - das Fleisch.


Ich (Steff), die ich selten ein großes Stück Fleisch bestelle, konnte mir kaum vorstellen, wie der Durchschnitts-Argentinier auf 70kg Rindfleisch im Jahr kommen soll... Nun versteh ich es - das hochgelobte argentinische Rindfleisch macht seinem Ruf wirklich alle Ehre und ist unglaublich saftig und lecker. In Kombination mit einer würzigen Paste namens "chimichurri" und Kürbismus als Beilage - hmmm. Ich konnte mich in meinem ganzen Leben noch nie so für Fleisch begeistern wir hier... ;)

Flo's Fazit:
Wer kein Rindfleisch in Argentinien gegessen hat, der hat wirklich etwas verpasst. Ich kann mich nicht erinnern jemals so ein gutes Steak gegessen zu haben. 

Ein bisschen Schleichwerbung: "Las Cholas" im Stadtteil Palermo - eine echte Empfehlung für alle, die einmal nach Buenos Aires kommen und ein gigantisches bife de lomo probieren wollen :)
 Dazu ein argentinischer Rotwein und das Leben ist noch schöner...

Man kann sich künstlerisch frei auf den "Tischdecken" entfalten oder einfach nur die Atmosphäre genießen. Es ist kuschelig eng und der Geräuschpegel ist der ausgelassenen Stimmung angepasst.

Wir haben natürlich nicht nur gegessen, sondern auch mal einen Abstecher ins Museo de las Bellas Artes gemacht und uns europäische Impressionisten und ein paar argentinische Künstler angeschaut sowie eine Ausstellung von Francesco Botero, einem kolumbianischen Künstler, der durch seine "dicklichen" Figuren Weltruhm erlangt hat.


Zum Ende unseres Aufenthaltes in Buenos Aires haben wir noch einen Ausflug in die Umgebung unternommen und sind mit einem Vorortzug bis zum Delta des Rio de la Plata gefahren. Tigre scheint auch für viele "porteños" (=Einwohner von Buenos Aires) sonntags ein beliebtes Ausflugsziel zu sein scheint, denn da gibt es neben einem großen Markt für Alles auch einen Vergnügungspark und ein Casino. Viele sitzen aber auch einfach mit ihrer Thermoskanne in der Sonne und trinken Mate. Wir haben uns im Museo del Mate bei einer netten Führung über das Nationalgetränk und seine Geschichte aufklären lassen und diverse Varianten des Mate-Trinkgefäßes aus Kürbis, Holz... und des Strohhalms (bombilla) zu sehen gekriegt.
Es gab sogar hygienisch verbesserte Varianten mit auswechselbarem Mundstück, damit man sich nicht nur eine bombilla mit allen teilen "muss" (so wie das eigentlich gemacht wird) - hat sich natürlich ein Deutscher ausgedacht...




Außerdem haben wir bei einer Bootsrundfahrt einen Bruchteil der kleinen und großen Flußarme des riesigen Deltas erkundet und die vielen Pfahlbauten und ihre Bewohner beobachtet. Es gab auch einige mutige Ruderer und ein paar Schiffswracks zu sehen.
Ein sonniger Abschied aus Buenos Aires...





1 Kommentar:

  1. Hey ihr beiden, das klingt ja alles super, da bekommen wir gleich noch mehr Bock darauf, dass wir endlich los machen. Lasst es euch weiter gut gehen und esst ein saftiges Steak für uns mit. LG RoMa

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