Erste Eindrücke aus Buenos Aires...
Nach dem Stress der letzten Tage und
dem nicht allzu komfortablen Flug haben wir erstmal viel geschlafen
und versucht uns an den Gedanken zu gewöhnen, dass wir jetzt ganz
lange Urlaub haben... Wir sind einfach ein wenig umhergelaufen und
haben diese Riesenstadt auf uns wirken lassen. Der Verkehr und
Lärmpegel sind nicht gerade entspannend, deshalb haben wir uns als
erstes Ziel einen Ort der Ruhe ausgesucht – den Friedhof Cementerio
de la Recoleta, wo viele wichtige argentinische Persönlichkeiten
u.a. auch Evita (Duarte) begraben liegen. Ein paar Eindrücke der
vielen prunkvollen Ruhestätten ...
Die Wohngegend um den Friedhof zählt zu den besten Vierteln der Stadt –
und so sieht man dort wie auch am Hafen Puerto Madero viele riesige
abgeschottete exklusive Wohnkomplexe und gut betuchte Argentinier.
Da haben wir das Hafenviertel La Boca erkundet, welches berühmt ist für seine bunten Häuser und Straßenkünstler.
Bis zum Stadion La Bombonera, wo Maradonaś
Fußballkarriere begann, sind die touristischen Pfade ordentlich hergerichtet, abseits davon zeigt sich ein sehr armer Teil der Stadt. Überall gibt es sehr viele streunende Hunde und Katzen.
Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kommt man sehr günstig durch die Stadt, nur zur rush hour ist das Gedränge ziemlich unangenehm. Zur Hauptverkehrszeit entwickeln sich an den Kreuzungen lange Menschenschlangen bis zu 100m lang - die warten auf den Bus, schön in Reih und Glied. Da das Bussystem sehr verwirrend ist, sind wir trotzdem immer viel zu Fuß unterwegs.
Im Hafengebiet Puerto Madero gibt es ein großes Naherholungsgebiet mit zahlreichen Vögeln. Auch wenn es im Winter relativ leer ist an der Promenade, haben wir zum Ausklang des Tages an einem der zahlreichen Grills am Hafen ein leckeres Steak (Bondiola al limon) sowie ein kleines Bier aus der 1 Literflasche genossen. Top.
Der Sonnenuntergang und die nächtliche Silhouette sind sehr romantisch.
Adios.
Buenas noches.
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