Nach 7 Tagen in Buenos Aires ziehen wir nun weiter ins Landesinnere.
Die Liste der Ziele, die man von Buenos Aires aus ansteuern kann, ist wirklich überwältigend und für Unentschlossene etwas überfordend. Mehr als 250 verschiedene Busunternehmen am Busbahnhof eröffnen einem ungeahnte Möglichkeiten - man kommt von hier in jedes Land Südamerikas direkt per Bus. Unseren kurzzeitigen Plan nach Uruguay zu fahren, haben wir verworfen, da gerade Ferien sind und es deshalb nur wenig günstige Optionen gab. Also sind wir statt ans Meer nun in Richtung argentinisches Hinterland aufgebrochen.
Unser erster Stopp ist Rosario, eine 1-Millionenstadt am Rio Parana. Die
Busfahrt hat ca. 4,5 Stunden gedauert und führte an vielen
Industrieansiedlungen in den Vororten von Buenos Aires vorbei - dann kam
ganz lange nichts - nur Weiden und Felder und ein paar Bäume für eine
seeehr lange Zeit. Man scheint also nicht allzu viel zu verpassen, wenn man nachts Überland fährt...
In Rosario hat uns ein netter junger Argentinier die Busfahrt zum Zentrum spendiert, da wir wie immer nicht genug Münzen hatten. Die ganze Stadt ist geschmückt mit argentinischen Flaggen in Vorbereitung auf den Dia de la Independencia am 9 Juli. Das gigantische Monument a la Bandera (für die Fahne) erstrahlt nachts in blauem Licht und auch die Kathedrale ist schön beleuchtet.
Das Abendessen in einem lokalen "Fleischtempel" hat uns beide überfordert - solch riesige Portionen Fleisch (für so wenig Geld), Floś noch mit einer Menge Käse überbacken, schafft einfach niemand...
Leider zeigt sich das Wetter gerade von seiner schlechten Seite, sodass der Feiertag komplett ins Wasser gefallen ist. Es hat fast die ganze Zeit geregnet in Rosario - schade, sonst wäre es noch ein ganzes Stück schöner hier. Wir waren zwar trotzdem eine große Runde am Rio Parana spazieren und haben uns die Kathedrale und ein kleines Volkskundemuseum angeschaut, aber die meiste Zeit haben wir damit verbracht, in unserm Hostel "abzuhängen" und ein wenig zu schreiben, lesen, Kontakte zu knüpfen und Mate zu trinken. Heute gab es beim spontanen Gemeinschaftskochen mit einem jungen Mann aus Santa Fe Nudeln mit Gemüsesahnesoße und natürlich Fleisch, genau genommen fand er 1 kg für uns 3 ausreichend - lustigerweise fand er aber 1 ganze Paprika zu viel ;) "Erschreckenderweise" war es so lecker, dass wir es tatsächlich fast geschafft haben... Ist also wieder nichts aus ein paar fleischfreien Tagen geworden.
und dann nach Cordoba mit dem Nachtbus...
Ich glaube, das ist mein Land. Bei dem vielen Fleisch... *yum* Bleibt dran, Tiere sind dazu da, gegessen zu werden!
AntwortenLöschenHallo ihr zwei. Ein Nachbar und ganz stolzer Vater hat uns den Link gegeben. Wir wünschen eine gute Reise und viel Spaß bei eurer Unternehmung. Gruesse aus Waldenburg. Michael Ayleen Leonie und Yannik.
AntwortenLöschenDanke, Grüße aus Taganga, Kolumbien. S&F
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