Am Dienstag haben wir unsere Jeep-Safari durch den Süden von Bolivien begonnen. Mit - jetzt kann ich es sagen - drei netten Französinnen. Nach einem kleinen Frühstück ging es an zahlreichen imposanten Felsformationen vorbei und über Passstraßen bis auf 4800 m.ü.n.n.. Die Felsen haben in den unterschiedlichsten Rot-Tönen geleuchtet. Noch mehr als die Felsen hat uns aber der tiefblaue Himmel beeindruckt und natürlich das Zusammenspiel desselben mit der Natur.
Auf
4600 m.ü.n.n. haben wir eine Geisterstadt besichtigt. Diese Stadt
war früher eine Bergarbeiterstadt und wurde durch das reichlich
vorhandene Silber sehr reich. Doch die Menschen sind „verrückt“
geworden und so wurde der Platz als vom Teufel besessen verlassen.
Am nächsten Morgen waren alle Bäche, die wir durchquerten, gefroren.
Unser
Fahrt führte vorbei an schneebedeckten Bergen und Vulkanen zur
Laguna Verde, die aufgrund ihres hohen Arsen-Gehaltes nicht gefroren war und im schönsten Türkis leuchtete.


Weiter ging die Fahrt zu Thermalquellen die trotz eisigem Wind mit 38
Grad Celsius Wassertemperatur zu einem Bad einluden. An dampfenden Geysiren vorbei kamen wir als krönenden
Abschluss des Tages am Nachmittag an der Laguna Colarada vorbei, die nicht nur rot leuchtete sondern auch viele Flamencos
beherbergt.
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