Für die nächsten 2 Tage haben wir uns einen Mietwagen ausgeliehen - passenderweise einen roten Corsa - und sind 1000km quer durch die Provinzen Salta und Jujuy gefahren. Auf Passstraßen über 4000m ging es entlang der Zugstrecke des Tren a las Nubes bis nach San Antonio de los Cobres, vorbei an Salzseen bis zur Quebrada de Humahuaca, einem UNESCO-Weltkulturerbe mit vielen bunten Felsformationen.
Auch durch grüne Bergwälder gingen die Serpentinen und entlang einer spektakulären Straße in Richtung Cachi haben wir wunderschöne Aussichten genießen können. Der Parque Nacional Los Cardones ist - wie der Name schon sagt - gesäumt von riesigen Kandelaber-Kakteen und ab und zu kriegt man auch einmal ein paar Vicunas zu Gesicht. die mittlerweile zu den bedrohten Arten zählen.
Jedenfalls war es beeindruckend, welche Wege man mit einem Corsa alle befahren kann :)
Nach dem wir den Corsa in Salta abgegeben hatten, haben wir noch einen kurzen Stop in Jujuy eingelegt. Wir waren in den Thermen de Reyes baden, da ist der Name beeindruckender als die Anlage. Das Wasser war schön warm und kam aus dem Berg in einen kleinen Pool. Gut, dass wir diesen Besuch auf Sonntag gelegt hatten, da war auch richtig was los in dem 2 mal 2m Becken. Von Jujuy sind wir nochmal Richtung Libertador San Martin gefahren und haben eine Nacht im Nationalpark gezeltet. Dort war es zur Zeit sehr trocken und es gab sehr aggressive Fliegen, die sich auch kaum von unserem Antibrumm abschrecken lassen haben. Also haben wir es auf eine Nacht begrenzt. Auf dem Rückweg haben wir getrampt und der Ranger hat uns mitgenommen. So wissen wir nun auch, dass Mai die schönste Zeit für den Park ist...
Aber nach einer Dusche und nem leckeren Steak sind die Strapazen schnell wieder vergessen ;)
Jetzt werden wir weiter Richtung Norden nach Bolivien fahren...
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